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Feministischer Streik

Solidarisch für Selbstbestimmung

Gleichstellung ist auch in Liechtenstein noch lange keine Realität. Ob bei der körperlichen und reproduktiven Selbstbestimmung, beim Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt oder bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf – strukturelle Ungleichheiten bestehen weiterhin. Der feministische Streik macht auf diese Missstände aufmerksam und fordert konkrete politische Veränderungen. Denn Selbstbestimmung und Gleichstellung sind keine Privilegien, sondern Rechte, die für alle gelten müssen.

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Der feministische Streik 2026 setzt sich insbesondere für folgende Anliegen ein:

  • Körperliche Selbstbestimmung: Schwangerschaftsabbrüche entkriminalisieren, eine Fristenlösung bis zur 12. Schwangerschaftswoche einführen und eine sichere medizinische Versorgung sowie unabhängige Beratung in Liechtenstein gewährleisten.

  • Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt: Betroffene besser unterstützen, Schutz- und Beratungsangebote langfristig sichern und das Sexualstrafrecht nach dem Grundsatz «Nur Ja heisst Ja» reformieren.

  • Gleichstellung verbindlich umsetzen: Eine nationale Gleichstellungsstrategie mit konkreten Zielen schaffen und Diskriminierungen in all ihren Formen berücksichtigen.

  • Care-Arbeit und Vereinbarkeit stärken: Unbezahlte Sorgearbeit sichtbar machen, gerechter verteilen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für alle verbessern.

 

Der feministische Streik betrifft uns alle. Eine gerechte Gesellschaft entsteht nur, wenn wir gemeinsam bestehende Ungleichheiten sichtbar machen und uns für Veränderungen einsetzen.

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Weitere Informationen und den vollständigen Forderungskatalog findest du unter

feministischerstreik.li

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